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Hochzeiten von Freunden sind immer etwas Besonderes. Da ist man auch als Fotograf ziemlich angespannt, hat besondere Emotionen und versucht aber, sich das nicht zu sehr anmerken zu lassen. Lutz kenne ich schon seit Schulzeiten, arbeite aber auch im Rahmen seiner Tätigkeit als Tanzlehrer bei seinen Debütantenbällen mit ihm zusammen. Inka lernte ich vor drei Jahren durch Lutz kennen, machte die Fotos für die Einladungen, fotografierte ihren Babybauch und bald darauf auch klein Pepe mit Mama und Papa.

Nun hieß es aber Hochzeit!

Der Ablaufplan kam einige Tage zuvor per Mail und ich muss schon sagen, das war straff getaktet. Aber Pläne sind ja immer gut 😊 . Zur Vorbereitung von Inka war ich pünktlich um halb 10 am Morgen im Hotel zur Alten Schmiede. Kurzer Schock, ich muss in die zweite Etage. (Es war irgendwie warm, nur zur Erklärung.) Aber gut, ich bin ja fit. Also Fotokoffer aus dem Auto und los ging es! Inka und ihre Schwester standen im Bademantel mit der Aufschrift Bride und Bridesmaid vor mir, die Friseurin hatte alles an. Gut, ab an die Arbeit. Einige Fotos mit Inka und den Rosen, die Lutz ihr am Früh hatte bringen lassen, und schon saß Inka auf dem Stuhl der Friseurin, um sich ihr letztes Styling für ihren Lutz verpassen zu lassen. Zwischendurch machte ich mich im schicken Hausflur des Hotels am Brautkleid und den Schuhen zu schaffen und hielt beides noch unangezogen für die Nachwelt fest. Zurück im Zimmer fotografierte ich weiter, wie Inkas Frisur immer mehr Gestalt annahm und vergaß dabei auch kleine Details nicht, die einen wichtigen Bestandteil des Brautoutfits ausmachen.

Zur Trauung von Inka & Lutz auf dem Naumburger Standesamt war ich eine halbe Stunde vorher da, um die Ankunft der Familie und Gäste nicht zu verpassen. Der Bräutigam kam auch pünktlich und er sah verdammt gut aus der Lutz. Dann kam das Kommando, dass alle -wie geplant- nach oben gehen sollen, um zu vermeiden, dass die Braut schon vor der Trauung den Blicken Neugieriger ausgesetzt ist. Gut, auf dem Naumburger Markt nicht zu vermeiden, aber die Gäste hatten keine Möglichkeit, sie zu sehen. Einzig die Brautschwester und gleichzeitig Trauzeugin Grit blieb bei mir. Und da kam sie die Inka, gefahren vom Peter, aus dem Auto gelassen vom Papa, der sie auch begleitet hatte. Und schon zuppelte Grit das Kleid zurecht, alles passte!

Nun aber schnell hoch zum Standesamt des Rathauses, nebenbei noch ein paar Fotos der Braut mit Papa beim Erklimmen der endlos erscheinenden Treppe gemacht und zügig zu Lutz, der auf seine Inka wartete. Kurz darauf fing die Sängerin an zu trällern wie eine Lerche (IRRE SCHÖN!!) und Inka kam -geführt von ihrem Papa- in das Trauzimmer. Nicht nur sie hatte feuchte Augen, sondern auch ihre Gäste und ja, auch ich. Wie schön, der Lutz kommt unter die Haube!

Wie immer kürze ich hier ab: Einer schönen Traurede von Standesbeamtin Antje Trautmann und toll gesungenen Songs der Künstlerin folgte das JA-Wort von Inka und Lutz, die sich kurz darauf die Ringe ansteckten. Den Hochzeitskuss konnte ich schon vorher frei wählen, denn beide konnten nicht voneinander lassen ;). Gut, einen Kuss gab es noch nach dem Ringtausch, der passte dann nochmal perfekt.

Klein Pepe hatte es sich kurz unter dem Tisch gemütlich gemacht und durfte dann auf dem Stuhl der Standesbeamtin sitzen. Was für ein Bild – wurde natürlich von mir festgehalten! Die Gratulation von Familie und Freunden war nochmals sehr berührend und der Ein oder Andere verließ das Standesamt mit Taschentuch in der Hand.

Ich legte wieder einmal in gewohnter Manier einen kurzen Sprint hin und stand im Eingang des Rathauses, als Inka und ihr Lutz die Treppe herunter kamen. Die Familie stand Spalier und begrüßte die Beiden. Nun ging das Tor des Rathauses auf und was davor los ging, war einfach nur irre! Selten habe ich eine solche Masse an Leuten gesehen, die das Brautpaar bejubelten. Gratulationen, ein kleiner Sektempfang, Seifenblasen, Applaus…alles passierte in den nächsten Minuten und gipfelte in einem Flashmob der Dauer-Schüler der Tanzschule Saale-Unstrut, deren Besitzer Lutz ja ist. Vor der Kulisse der Wenzelskirche entstanden natürlich tolle Fotos.

Eine Kutsche befuhr den Marktplatz und das Hochzeitspaar musste sich langsam von ihren „Fans“ verabschieden, denn jetzt war ich dran. Für erste Portraits führte die Fahrt – ich natürlich mit dem Auto und meinem Tagesassistenten Duc vornweg- zur Naumburger Wein- und Sektmanufaktur, die uns freundlicherweise auf ihren Weinberg an der Henne ließen. Nach unserer Ankunft dort bewirtete uns Stephan mit Bier (🤫) und kalter, roter Brause. Das tat gut! Noch einige Vorbereitungen der Technik und schon hörten wir die Pferdekutsche den Berg hochfahren.

Ich machte, nach den Fotos mit Kutsche, mit Hilfe meiner Licht-Assistenten (DANKE!!) Stephan und Duc einige Fotos zwischen den Reben und auf dem Weg daneben. Die Zeit verging wie im Flug und wir mussten schnell wieder los, da die Gäste, die während der Portraitfotos eine Domführung hatten, am Dom auf uns warteten. Dort angekommen ging es zu Fuß in Richtung Schmiede und ich hatte einen herrlichen Blick auf die Gäste in voller Breite des Steinwegs mit den Domtürmen im Hintergrund.

Nicht nur mein Magen knurrte etwas, da kam Kaffee und Kuchen im Freigarten der Alten Schmiede natürlich gelegen. Vorher natürlich das obligatorische Baumstammsägen und der Tortenanschnitt und dann hieß es auch für mich kurz PAUSE. Danach ging ich mit dem Brautpaar und Sohn Pepe in eine Gasse in der Nähe, um auch diese gemeinsamen Fotos nicht zu vergessen. Kurz darauf kamen die restlichen Gäste und ich nutzte die Aktion der aufsteigenden Luftballons gleich für das große Gruppenfoto. Die Fotos mit den Eltern, der Familie und Freunde sowie weitere Portraits von Inka und Lutz schoben wir auch ein und plötzlich war es schon Abend und ich ganz schön fertig.

Im Saal wurde -nachdem es beim Eheversprechen von Inka & Lutz und während der kleinen Reden der beiden Mütter noch einmal sehr emotional werden sollte-  bei chilliger Livemusik der Band das Abendessen verspeist.

Höhepunkt das Abends war definitiv auch für mich der Tanz der erprobten Tänzer Inka und Lutz. Sie boten -das war auch nicht anders zu erwarten- eine Mischung aus Leidenschaft und knisternder Erotik. Natürlich war ihnen der Jubel der Gäste sicher. Die Tanzfläche füllte sich nach dem Eröffnungstanz schnell und es wurde ganz bestimmt bis spät gefeiert.

Ich verabschiedete mich kurz vor Mitternacht -ziemlich kaputt und verschwitzt, aber zufrieden- von einem tollen Paar und genau so tollen Gästen und wünsche auch hier noch einmal alles Liebe für euch!

Am vergangenen Freitag hatte ich das Vergnügen, die Trauung von Jessica & Marko zu fotografieren. Die Beiden sind „Opfer“ der Corona-Einschränkungen und mussten ihre eigentliche Feier auf das kommende Jahr verlegen. Das sollte aber am Tag ihrer Trauung keine Rolle spielen.

Kennengelernt habe ich das Paar aus unserer Region im Vorgespräch, das wir bereits im Januar hatten. Ich denke es war ein Treffen, bei dem einfach alles passte, denn die Beiden unterschrieben noch am selben Tag den Vertrag. Umso mehr freute ich mich, dass ich -trotz der Einschränkungen- ein Teil der kleinen Zeremonie im Haus des Gastes in Bad Bibra sein durfte und erlebte ein glückliches Paar und eine tolle Familie. Die Trauung war gerade vorbei, da bewarf man die Beiden mit Reis und Blumen, Tauben wurden in die Luft sowie aus einem Körbchen gelassen und sie mussten ihre Kräfte am Sägebock ballen, um den Baumstamm zu teilen. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten -Marko wollte seine Braut wohl sehr nah bei sich haben und zog sie fast über den Sägebock- klappte das gut. Passt also!

Noch ein paar Fotos mit den Gästen am geschmückten Traktor und mit Eltern sowie Trauzeugen, bevor es für eine kurze Portraitsession in Richtung Felder ging. Wieder hatte ich einen Assistenten, der seine Arbeit gut machte und so waren wir noch kurz vor dem Mittag fertig mit dem ungewöhnlich kurzen Termin.

Ich freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr!

Am Sonnabend war ich bei Madlen & Sebastian. Die Beiden hatten sich mit der Marina Braunsbedra eine sehr schöne Location ausgesucht. Eine Trauung direkt „auf“ dem See, nämlich auf der Seebrücke, sollte besonders sein -und das war sie dann auch. Zwar hatten die Gäste ziemlich mit dem Wind zu tun, denn die Haare wurden innerhalb kürzester Zeit neu gestylt. Bei mir lief das definitiv besser, neben einem kleinen Sonnenbrand auf meinem Resthaar hatte ich nur das Problem nichts zu verstehen und stand dadurch der Standesbeamtin ganz oft sehr nahe. Ich denke, sie hat es mir nicht übel genommen ;).

Aber nochmal kurz zum Beginn der „Veranstaltung“: Es ist mir selten passiert, dass ich an einem Bräutigam vorbei gelaufen bin, aber an diesem Tag sollte das passieren. Gut, der Typ da sah aus wie der Bräutigam, also stellte ich mich mal ganz in seine Nähe und harrte den Dingen die da kommen. Und er kam, sah und siegte – nein er war es, der Sebastian, der Bräutigam. Er hatte sich aber auch in Schale geschmissen, mein lieber Mann!

Nach einigen Minuten ging es dann auch zur Seebrücke, die ersten Fotos waren da bereits gemacht. Ab jetzt hieß es, Brücke gesperrt für die Braut, volle Konzentration und und Arme zusammen, dass ich nicht wegfliege. Gut, ich hatte zwei schwere Kameras um, da fühlte ich mich etwas sicherer. Und dann begann das Warten. Hatte es sich Madlen noch überlegt? War das Hochzeitsauto defekt? Keine Ahnung, wir warten ab. Und dann erspähten meine Adleraugen (für die Ferne reicht es noch) die Braut. Sie im weißen Kleid, was an diesem Tag ja passiert, einen Mann neben sich -HALT, wer ist das? Und dann noch mit Kind auf dem Arm?-.  Als sie näher kamen erschloss sich mir, dass doch ganz klar der Vater die Braut zum Bräutigam führt. Die Gedanken kurz geordnet war ich schon auf dem Weg in Richtung Braut. Kurz noch mit dem Tele den aufgeregten Bräutigam portraitiert und schon kniete ich am Geländer der Brücke, um die Braut mit Papa und Tochter Amelia auf dem Gang zur Trauplattform zu fotografieren. Hach ja, die Madlen – sie schwebte über die Brücke, toll sah sie aus :).

Okay, zur Trauung gibt es nicht viel zu sagen. Die obligatorische Ansprache, dann Saxophon-Musik im Wind und weitere Worte an das Paar. Ein JA von beiden, Ringtausch und der Kuss unter blauem Himmel mit Schäfchenwolken verziert (man bin ich poetisch 😉 ). Romantik pur!

Pause!

Die Gruppenfotos machte ich direkt nach der Trauung auf der Brücke und einige Aufnahmen mit Eltern und Amelia folgten. Und nun hieß es: Die HOCHZEITSPORTRAITS zu machen. Und dafür ließen wir uns schön Zeit. Nach ersten Fotos auf der Brücke legten wir eine kurze Pause ein. Am Verkaufswagen von „Der Thüringer“, der sich auf dem Vorplatz der Seebrücke postiert hatte, gab es Kaffee, Fanta, Wasser und eine halbe Roster mit Senf für den Bräutigam und seinen Freund Andreas aus der Nähe von München. Er blieb mit seiner Susann bei uns, um bei den folgenden Portraits auf einem Feld am Luftschiff -also auf dem Weg zur Feier- zu assistieren.

Mist…. ich habe ihn garnicht gefragt, was er für den Kaffee bekommt. Ich hasse Schulden! Wird natürlich nachgeholt, versprochen! Gut, dafür hat Andreas jetzt ein Sofortbild aus meiner Fuji mit Rostbratwurst, seiner Susann und dem Brautpaar.

Die Portraits am besagten Luftschiff bekamen diesem Tag einen besonderen Charme. Die Sonne stand gut, im Hintergrund bedrohliche Wolken, aber das Wetter hielt genau so gut, wie die Frisur des Bräutigams. Wer da noch sagt, Männer können das nicht…! Andreas hielt meinen Blitz und checkte nach den einzelnen Situationen zusammen mit mir die Fotos. Scheinbar war er zufrieden, denn ich machte unzählige Aufnahmen. Und Madlen & Sebastian machten nicht den Eindruck, als hätten sie keinen Spaß. Noch einige Schnappschüsse am Ende und die Hochzeit zwei des Jahres 2020 war im Kasten.

Noch am Abend, während ich die Daten sicherte, bekamen die Beiden erste Ergebnisse ihrer Hochzeit per WhatsApp zugeschickt. Service ist eben alles!

Madlen & Sebastian! Euch alles liebe, eine tolle Ehe, vielleicht noch einige Kinder 😉 und danke, dass ihr mich als euren Fotografen gewählt habt. Es war mir eine Freude!

 

 

Am Sonnabend hatte ich die erste Hochzeit in diesem Jahr und ich muss sagen, ich war wieder mal genau beim richtigen Paar. Anne kannte ich schon vom Vorgespräch, Martin lernte ich vorm Naumburger Standesamt kurz vor der Trauung kennen. Wie so oft stimmte die Chemie sofort und ich erlebte die Trauung nicht nur als Fotograf, sondern war schon da ein kleiner Bestandteil der Gesellschaft. Die beiden sagten klar und deutlich „Ja, ich will“ (hätte ich nicht anders erwartet) und die Trauung war ruck zuck vorbei.

Ab gings zum Halleschen Anger, wo kurze Zeit darauf unter dem Jubel der Freunde und mit jeder Menge Seifenblasen das Paar eintraf. In Ollis (auf ihn gehe ich später noch ein) BMW M4 machten die beiden frisch Verheirateten eine verdammt gute Figur. Olli durfte im Oldtimer -klar ein BMW- des Bräutigams hinterher fahren. Warum auch nicht, man kann ja mal tauschen ;)? Nachdem das kleine Bäumchen auf dem Sägebock zerlegt war, hatte ich bereits knapp 450 Fotos „im Kasten“ und der Sektempfang legte 50 weitere drauf.

Einigen knurrte wohl schon der Magen, denn schneller als gewollt saßen alle Gäste im Saal des Angers. Aber die Rechnung war nicht mit dem Fotografen gemacht! Gruppenfoto, alle raus! Ging schnell, tat nicht weh. Eine kurze und knackige Ansprache von Martin und es durfte sich auf das Kuchenbuffet gestürzt werden. Aber HALT! Nein, an diesem Tag und zu dieser Zeit war alles anders. Nach dem Anschnitt der Hochzeitstorte und weiteren Fotos wurde Tisch für Tisch zum Kuchenbuffet aufgerufen und die freundlichen Servicekräfte des Restaurants bedienten jeden einzelnen Gast mit dem Kuchen, den sie wünschten. Dauerte etwas, war aber mal was Anderes ;). … Covid 19 schwebte irgendwie auch über dieser Feier.

Ein Blick in Richtung Himmel versprach, dass es in den nächsten Stunden etwas ungemütlich werden könnte. Also auf zu den Portraits. Vorher mussten noch Eltern und Trauzeugin sowie mein späterer Assistent Olli vor die Kamera, wobei Letzterer gern die Mitte von Braut und Trauzeugin bildete. Alles richtig gemacht Olli!!! Nun wurde es aber Zeit. M4 an, Anne & Martin rein, Oldtimer an -klar, mit Starthilfe-, Fahrer Olli und Fotograf (ich) rein und los ging es. Im und am Mohnfeld nahe Freyburg und auf einem Feld an der Henne entstanden die Paarfotos der Beiden. Und wir hatten jede Menge Spass! Olli und Martin sahen teilweise aus wie das Hochzeitspaar, aber auch solche Fotos sind unverzichtbar. Anne durfte auch mal mit ihrem Martin aufs Foto und Olli assistierte mir mit dem Blitz, als ob er sein Leben lang nichts anderes gemacht hat. Wo wir bei Olli wären. Ein cooler Typ, freundlich, immer da, wenn man ihn braucht – ein Freund zum Biertrinken und quatschen. Fetzt!! Olli, vielen Dank für Deine Hilfe, besonders bei diesen Temperaturen über 30 Grad! Ich hatte 400 Fotos mehr, Olli ein nasses Hemd. Was schlimmer ist?… Sei es drum :).

Die Portraits waren im Kasten und wir fuhren zurück zum Ort der Feier, an dem das Hochzeitspaar mit Luftballons empfangen wurde, die dann auch sofort in die Luft und den nahestehenden Baum gelassen wurden. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind… kennt ja jeder.

Nun war Zeit zum Entspannen und mein Feierabend rückte näher. Gebucht war ich bis 18.30 Uhr. Wann ich zu Hause war? Das lasse ich mal weg ;)! Nur eins: Ich wurde vom Bräutigam zum Abendessen eingeladen und der Abend wurde irgendwie so gemütlich, dass es doch noch etwas dauerte, eh ich meine Fototasche ins Auto brachte. Warum also nicht noch die Rede des Brautvaters Heiko und den Hochzeitstanz sowie die folgenden gekonnten Tanzeinlagen der Gäste fotografieren. Macht ja Spaß!

Rückblende des Tages in Fakten: 2700 Fotos, ein tolles Paar, tolle Gäste, tolle Location, klasse DJ, relativ schöne Fotos (Eigenlob stinkt) und Erinnerungen an einen insgesamt herrlichen Tag! Danke an Anne & Martin für euer Vertrauen in meine Arbeit und, dass ich ein Teil eures schönsten Tages sein durfte! Ich war nicht nur Fotograf, ich fühlte mich als Gast.

Corona sorgt gerade bei vielen Hochzeitspaaren für Umplanungen, die nicht so einfach zu meistern sind. Ganze Feiern werden abgesagt, Trauungen dürfen nur -je nach Bundesland- in sehr kleinem Rahmen und nicht selten ohne Fotograf abgehalten werden und die Verlegung der Termine ist schwierig, da niemand weiß, wie lange die Einschränkungen gelten. Nur gut, dass da das Jahr 2020 noch recht jung ist. So entscheiden sich die Paare, die mich schon gebucht haben, derzeit nicht selten, alles auf das kommende Jahr zu verlegen oder ihren Hochzeitstag in Trauung und spätere Feier zu teilen.

Es herrscht schon ein ganz schönes Chaos, da auch die Gastronomie nicht weiß, wie sie in unabsehbarer Zeit Feiern ausrichten dürfen und besonders können. Die Anzahlungen der Paare an die Dienstleister sind ganz oft schon getätigt, die Planung der Feier war in vollem Gange und dann kam der 16.3.2020 – alles auf „null“.

Ich kann mich bei meinen Paaren nur bedanken, dass sie mich bezüglich neuer Termine auf dem Laufenden halten. Das ist ein ganz wichtiger Faktor, um Terminüberschneidungen oder gar komplette Stornierungen zu vermeiden. Euch wünsche ich, dass ihr gesund bleibt und wir uns dann bei eurer Hochzeit wiedersehen können!

Euer Fotograf Nicky